Und der dritte Hinweis: Lufthansa liest mit…

Und ein dritter Hinweis darauf, daß Lufthansa hier mitliest: Es kam heute – kommentarlos – der „Senatorengeburtstagsgruß“. Gute zwei Wochen danach.

Man will wohl den Eindruck erwecken, ich sei doch nicht „persona non grata„. Witzig daran: Laut Miles & More Handbuch werden die Kärtchenempfänger eine Woche vor dem „Event“ ausgewählt und der Versand an die im Schnitt ca. 500 Empfänger pro Tag erfolgt dann vier Tage vorher.

Da mein Brief in Deutschland abgestempelt ist, spricht wohl einiges gegen eine lange Postlaufzeit. Es sieht eher so aus, als sei mein Blogartikel unangenehm aufgefallen…

Aber dann ohne jeden Kommentar?

Kommunikation scheint wirklich keine Stärke der Lufthansa zu sein.

Immerhin: Nach den Worldshop-Preisen und heute morgen MyChoice der dritte Hinweis auf Lufthansa als Blog-Mitleser. Jetzt müßte nur noch der Lufthanseat aus dem Netz verschwinden, das Gewinnspiel online gehen und die eigentümlichen Meilenkaufpreise korrigiert werden. Ach so, ja, stimmt – und der Meilenschwund vielleicht mit einer ähnlichen Aktion wie in meinem Aprilscherz ad acta gelegt werden.

Jetzt bin ich wohl persona non grata bei Lufthansa

Die letzten Jahre hat Lufthansa ihren „treusten“ und „besten“ Kunden immer einen kleinen Geburtstagsgruß übermittelt. Auch letztes Jahr gab es noch diesen personifizierten Serienbrief für mich. Dieses Jahr kam kein Gruß – liegt das an meinem Verfahren? Oder ist das eine neue Sparmaßnahme, die bei ca. ca. 80.000 Senatoren und HONs in Deutschland, die früher bedacht wurden, erhebliches Einsparpotential bringt?

Ich habe recherchiert. Das interne Miles&More Handbuch sagt: Es gibt einen kleinen Brief, dem liegt für Lufthansa Senatoren ein Gutschein für eine Stunde FlyNet bei, bei Austrian gibt es einen Abholservice von zu Hause, bei LOT einen 20%-Rabatt-Gutschein auf den Duty-Free-Shop und bei Swiss und Brussels Airlines nichts.

Es sind kleine Gesten, die Kunden binden. Und kleine und große Sparmaßnahmen, wie die Meilenentwertung, mit denen man sie wieder los wird.

In dem Fall ist es jedoch ausnahmsweise keine Sparmaßnahmen, sondern ein „dezentes“ Signal: „Wir wollen Sie nicht mehr“. Herr Dr. Franz, geht man so mit seinen angeblich besten Kunden um?

Wer schon unterwegs unfair spielt, der kann wohl kein guter Verlierer sein?