Was auch mal gesagt sein sollte…

Was an der Stelle endlich auch mal gesagt sein sollte: Viele Lufthanseaten leisten ganz hervorragende Arbeit. Ich habe noch nie LH-Kabinenpersonal erlebt, das sich nicht gut um die Fluggäste gekümmert hat.

Und das Unglaubliche ist: Sogar jetzt melden sich bei mir fliegendes Personal und „bodengebundene“ Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen. Und alle sagen, grob zusammengefasst: Ich hätte recht, das was ich schildere, sei kein Kundenumgang. Sie wären anders geschult, sie hätten gelernt, wirklich auf den Kunden zu hören. Das wäre auch die Einstellung, weshalb sie zu Lufthansa gegangen wären. Sie wollten exzellenten Service vorleben.

Sie wünschten mir viel Erfolg bei meinem Verfahren, beglückwünschten mich zur gewonnenen ersten Instanz, denn sie finden das Vorgehen ihres Vorstands falsch.

Das bringt die Mitarbeiter in eine Zwickmühle: Einerseits müssen sie das sagen, was ihnen der Vorstand teilweise bis ins Detail vorschreibt, andererseits sind sie der Kontakt für die Kunden und deren Frust. Ich hoffe, daß aufgrund der unbefriedigenden Textbausteine häufig ein Eskalationsschritt nötig ist und so das Problem nicht an denen hängen bleibt, die nichts dafür können.

Mich beeindruckt diese unerwartete Unterstützung. Vielen Dank dafür.

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2 Gedanken zu „Was auch mal gesagt sein sollte…

  1. Ich denke wir alle wissen was wir an Lufthansa haben. Aber wir wissen auch was alles bei Lufthansa schlechter wird. Und der Vorstand von Lufthansa sollte es sich überlegen, ob man immer mehr Gewinn machen muss oder ob man mit dem jetzigen Gewinn zufrieden ist. Viele Konkurrenten mussten durch eine Insolvenz gehen, weil sie immer mehr gespart haben. Auch weiß jeder wenn er immer mit der billigsten Airline fliegt, kann er viel Geld sparen und sich anstatt der Lounge auch ein Restaurant leisten und hat immer noch viel Geld über. Andererseits bringt es auch Spaß bei einer Airline immer zufliegen dort ein gern gesehener Gast zu sein. Ganz ärgerlich wird die ganze Sache, wenn man freiwillig mehr Geld für ein Ticket bezahlt hat um eine Zugabe zu bekommen und man diese plötzlich nicht bekommt oder diese plötzlich wesentlich weniger Wert ist, denn dann geht das Vertrauen in den Partner verloren und dann bleibt nur noch die alternative zum Billigern. Dieses wissen auch die alten Lufthanseaten und sie wissen auch warum und deshalb sitzen sie auch in der Zwickmühle. Ich versuche mittlerweile möglichst Swiss und Singapore Airlines zufliegen und erst dann kommt Lufthansa, Brüssel Airlines werde ich wo es geht nur meiden ich hoffe das Lufthansa das merkt. Leider ist derenen Kunden-Feedback-System so gestrickt, das Beschwerden, gar nicht mehr hoch gemeldet werden können insofern wird der Vorstand von der plötzlichen Abstimmung mit den Füßen vollkommen überrascht sein, denn selbst die Flugstatistiken der FTL sind falsch, das empfindet aber angeblich jeder Mitarbeiter als unproblematisch. Insofern finde ich ihren Kommentar sehr gut und entspricht auch vollkommen meinen Erfahrungen. Und es ist nicht umsonst so, dass Otto sich doch gegen das Lufthansarechenzentrum entschlossen hat, dennn noch ist es sehr gut, aber ob es mit Sitz in Indien so bleibt?

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