Wie es der Wettbewerb macht: AirBerlin

Heute ist AirBerlin der OneWorld beigetreten. Im Rahmen dessen hat AirBerlin einiges an ihrem eigenen Programm topbonus ändern müssen.

Zunächst gibt es einen neuen Statuslevel „Platinum“, der OneWorld Emerald entspricht und für 100.000 Statusmeilen vergeben wird.

Für Gold (OneWorld Sapphire) hat AirBerlin die Punktegrenze angehoben auf 50.000 Statuspunkte und Silber (OneWorld Ruby) auf 25.000. Alternativ war Silber schon immer über 24 Flugsegmente zu erreichen, Gold jetzt neu mit 60 Segmenten.

Für Bestandskunden gelten zunächst bis 30.06.2012 die alten Statusgrenzen.

Gleichzeitig sind einige Flugprämien teurer geworden und einige neue Ziele hinzugekommen. So kostet ein Business Flug innerhalb Europas, in die Karibik oder Südasien so viel wie vorher, in andere Regionen sind bis zu 7.500 Meilen mehr fällig.

Auch hier können Bestandskunden zunächst zu den alten Meilenpreisen ihre Prämienflüge noch bis 30.06.2012 buchen.

Überraschend finde ich, daß Prämienflüge bei anderen OneWorld-Mitgliedern zu anderen Tarifen angeboten werden. AirBerlin unterhält insofern eine eigene Meilentabelle.

Auch findet sich ein gestrichener Statusvorteil nur im Kleingedruckten, Ticket Service Charges fallen jetzt auch für Gold- und Platinumkunden an.

Dafür weißt AirBerlin immerhin auch auf die Möglichkeit des Widerspruchs aufgrund der Änderungen hin und erläutert die Rechtsfolgen aus deren Sicht.

Insgesamt waren aus meiner Sicht die Änderungen bei British Airways etwas sympathischer kommuniziert, die Übergangsfristen großzügiger und kundenfreundlicher, aber verglichen mit Lufthansas Meilenentwertung, die am besten wohl niemand mitbekommen hätte, doch deutlich professioneller.

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2 Gedanken zu „Wie es der Wettbewerb macht: AirBerlin

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