Kunde rückt angeblich in den Vordergrund (Passage 01/12)

In der Mitarbeiterzeitschrift „Passage 01/12“, die mir vorliegt, sagt Dr. Franz, der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa:

Denn wir müssen uns zukünftig noch mehr mit dem Kunden und weniger mit uns selbst beschäftigen.

Ja, Herr Dr. Franz, dann erklären Sie mir doch mal, wieso sich Lufthansa in meinem Verfahren eben nicht mit mir beschäftigt, sondern es ganz offensichtlich in Kauf nimmt, mich als Kunden zu vergraulen? Und nicht nur mich, sondern viele HON Circle Mitglieder und Senatoren, die sich alle bei mir gemeldet haben.

Mehrere sagten mir, sie bevorzugten jetzt Singapore Airlines oder British Airways. Dort gänge man besser mit den Kunden um.

Auch Carsten Spohr, der Vorstand Passage, schreibt schon in der Passage 01/11, also seinem Antrittsheft:

…die Lufthansa Passage organisatorisch neu aufstellt: den Kunden noch mehr im Fokus

Kurz danach schrieb meine Kanzlei nochmal Dr. Franz an.

Was mich so wundert: Zeitgleich die Mitarbeiter auf Kundenorientierung einschwören und sich selbst vom Kunden wegdrehen. Das ist nicht glaubwürdig.

Wie sollen Ihnen Kunden und Mitarbeiter vertrauen?

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3 Gedanken zu „Kunde rückt angeblich in den Vordergrund (Passage 01/12)

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